ZUKUNFT 2030

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Gemeinsame Zukunft der Evangelischen Landeskirchlichen Gemeinden in Radevormwald

Liebe Gemeinden,
hier veröffentlichte Texte beinhalten Beschlüsse der drei Kirchengemeinden auf dem Weg zu einer gemeinsamen Zukunft.

Ansprechpartner*innen sind:
Torsten Kleinschmidt, Vorsitzender der Kirchengemeinde Remlingrade-Dahlerau
Tel: 02195/ 28 16; Mail: torsten.kleinschmidt@ekir.de

Susanne Fischer, Vorsitzende der Lutherischen Kirchengemeinde Radevormwald
Tel.: 0163 429 97 27 ; Mail: Susanne.Fischer@ekir.de

Marc Droste Vorsitzender der Reformierten Kirchengemeinde Radevormwald
Tel.: 02191/ 98 61-500
; Mail: Marc.droste@kklennep.de

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MAI 2024

Zukunft der Ev. Gemeinden in Radevormwald
Seit dem letzten Bericht über die Zukunft der drei Kirchengemeinden in der Märzausgabe, ist einiges geschehen. Die drei Presbyterien wurden neu gewählt und arbeiten sich gerade ein. Dazu gehörte auch ein gemeinsames Klausurwochenende aller 3 Presbyterien, das dazu diente, sich besser kennenzulernen und sich Gedanken zu machen über die zukünftige konfessionelle Ausrichtung der Gemeinde.
Ein wichtiges Thema war auch die Kommunikation mit den Gemeindegliedern. Wie können Gemeindeglieder stärker an dem Prozess der Gemeindefusion beteiligt werden? Welche Informationsströme sind wichtig?
Verfolgt werden soll der Vorschlag, im Laufe des Jahres mehrere Gemeindenachmittage für alle interessierten Gemeindeglieder der 3 Gemeinden anzubieten. Bei diesen Treffen soll es um die konfessionelle Vielfalt der Gemeinden gehen, um die Frage, wie diese bewahrt werden kann, sowie um die zukünftigen Gottesdienstangebote und außerdem um einen gemeinsamen Namen der neuen Gemeinde und ein gemeinsames Logo und vieles mehr. Es gibt viel zu bedenken, wenn drei Gemeinden sich zusammenschließen.
Zum Abschluss der Klausur-Tagung, die im Tagungshaus „Auf dem heiligen Berg“ in Wuppertal stattfand, waren sich alle Presbyter/innen einig, dass sie sich ein gutes Stück nähergekommen sind und Vertrauen gewachsen ist.

Am 6. Mai fand dann die erste gemeinsame Presbyteriumssitzung statt (der Termin lag nach dem Redaktionsschluss für die Gemeindebriefausgabe Juni bis August 2024). In Zukunft soll es regelmäßig gemeinsame Sitzungen wechselnd in den 3 Gemeindehäusern geben, bei denen die 3 Presbyterien zunächst die Punkte gemeinsam besprechen, die alle Gemeinde betreffen und sich dann in die verschiedenen Räume der Häuser aufteilen, damit jedes Presbyterium für sich weiter tagen kann.
Auch bei einer Reihe von Ausschüssen, z.B. Ausschuss für Theologie und Gottesdienst, Bauausschuss u.a. soll es zunehmend gemeinsame Sitzungen geben, weil es zunehmend Themen zu besprechen gibt, die uns alle gemeinsam betreffen.

Noch eine Information zur Besetzung der offenen Pfarrstelle: Bei Redaktionsschluss war die Bewerbungsfrist für die Pfarrstelle gerade abgelaufen. Es hat sich leider niemand auf die Pfarrstelle beworben.

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Über die erste gemeinsame Presbyteriumssitzung wird Ende Mai an dieser Stelle berichtet!

 

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DEZEMBER 2023

Gemeinsame Zukunft der Ev. Landeskirchlichen Gemeinden in Radevormwald

Unter der Überschrift: „Evangelisch in Radevormwald“ sitzen Vertreterinnen und Vertreter der drei evangelischen Kirchengemeinden in einer Steuerungsgruppe seit einigen Monaten regelmäßig zusammen und beraten den Prozess des Zusammenwachsens der Gemeinden.

Die Presbyterien haben beschlossen, eine pfarramtliche Verbindung einzugehen, die von der Landeskirche bereits genehmigt wurde. Das bedeutet, dass die beiden Pfarrstelleninhaber der lutherischen Gemeinde in allen drei Gemeinden Dienst tun. Außerdem wurde eine dritte Pfarrstelle in der Lutherischen Gemeinde eingerichtet, die im November ausgeschrieben wurde. Sobald diese Pfarrstelle besetzt werden kann, sind die drei Pfarrer/innen für die drei Gemeinden zuständig und teilen sich die Aufgaben in Absprache mit den Presbyterien untereinander auf.

Im Leben der drei Gemeinden gibt es schon länger und auf unterschiedlichen Arbeitsfeldern Kooperationen und gute Zusammenarbeit. Das gilt z.B. für den Bereich der Konfirmandenarbeit, diese gemeinsame Arbeit wird in den nächsten Monaten noch weiter ausgebaut. Auch im Bereich der Gottesdienste sind die Gemeinden schon länger gemeinsam unterwegs. Dazu gibt es ab Januar ein neues Konzept, das für ein Jahr erprobt werden soll.

Das Ziel ist es, unter den veränderten Bedingungen ein attraktives, flächendeckendes und klar strukturiertes Angebot an Gottesdiensten zu gewährleisten.

Und so soll es ab Januar 2024 aussehen: Jeder Sonntag des Monats hat sein eigenes Profil, das sich dann jeden Monat wiederholt:

  1. Sonntag: Gottesdienste in der Reformierten Kirche und in der Kirche Remlingrade
  2. Sonntag: ein gemeinsamer Gottesdienst im Stadtgebiet, abwechselnd Reformierte Kirche und Lutherische Kirche
  3. Sonntag: Gottesdienste in der Lutherischen Kirche und in der Kirche Dahlerau
  4. Sonntag: ein gemeinsamer Gottesdienst in den Wupperorten, abwechselnd in Remlingrade und Dahlerau. Außerdem ein Familiengottesdienst im Paul-Gerhardt-Haus (nicht in den Ferien).
  5. Sonntag (4x jährlich): Gemeinsamer Gottesdienst in einer der 4 Kirchen

Auch in anderen Bereichen der Gemeindearbeit gehen die Gemeinden in den nächsten Monaten Schritte aufeinander zu. Die Mitglieder der Bauausschüsse haben sich bereits zusammengesetzt und den Gebäudebestand der Gemeinden in den Blick genommen, mit dem Ziel zu sichten, was die Gemeinden haben und was sie langfristig benötigen werden. Ein weiteres Beispiel sind die Besuchsdienstkreise. Sie haben beschlossen als Zeichen der Zusammengehörigkeit im kommenden Jahr eine gemeinsame Geburtstagskarte an die Jubilare zu versenden, auf der alle vier Kirchen abgebildet sind.

Es sind kleine, aber viele Schritte, die im Moment aufeinander zu gegangen werden. Die Steuerungsgruppe, die diese Prozesse anstößt und begleitet, hat sich vorgenommen in Zukunft bei den gemeinsamen Gottesdiensten Informationen über den Fortgang des Prozesses weiterzugeben, um die Gemeindeglieder auf den spannenden Weg des Zusammenschlusses mitzunehmen.

Die pfarramtliche Verbindung ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Fusion und bedeutsam für das Leben der Gemeinden. Ein guter Grund, sie nicht nur vertraglich zu beschließen, sondern auch in einem gemeinsamen Gottesdienst am 14.1.24, 10.00 Uhr in der reformierten Kirche zu feiern.

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MAI 2023
Seit einiger Zeit beraten die Presbyterien der Kirchengemeinde Remlingrade-Dahlerau, Radevormwald Reformiert und Radevormwald Lutherisch miteinander darüber, wie die Zukunft unserer drei Gemeinden in Radevormwald bei weniger werdenden Gemeindegliedern, weniger Personal und geringeren Finanzmitteln zu gestalten ist.
Parallel läuft auf der Gemeindeebene das Zusammenwachsen durch gemeinsame Gottesdienste (siehe unten) und Veranstaltungen. Seit der Sommerkirche im letzten Jahr feiern wir ja nun z.B. schon regelmäßige Gottesdienste immer im Wechsel in einer unserer Kirchen.
Darüber hinaus findet der Konfirmandenunterricht für Remlingrade-Dahlerau und Radevormwald Lutherisch ab sofort gemeinsam statt. Gemeinsame Ausflugsfahrten von Remlingrade-Dahlerau und Reformierter Gemeinde schaffen ebenfalls bereits Räume der Begegnung.

Angesichts dieser positiven Entwicklungen und mit dem Wissen, dass der Kirchenkreis Lennep, dem wir angehören, für 2032 nur noch 2 Pfarrstellen für ganz Radevormwald vorsieht, haben die drei Presbyterien nun beschlossen, spätestens zum 01.01.2027 eine Gemeinde zu bilden.
Dabei ist noch offen, ob der gemeinsam angestoßene Weg in einer Fusion oder der Bildung einer Gesamtgemeinde münden wird.
(Wer sich mit den Unterschieden näher beschäftigen möchte, findet unter folgendem Link eine Arbeitshilfe der Landeskirche:
https://medienpool.ekir.de/A/Medienpool/92862?encoding=UTF-8

Mit der Entscheidung diesen Weg zu gehen, ist durch die Landeskirche zugesichert, dass in der Gemeinde Remlingrade-Dahlerau noch einmal eine 50 % Pfarrstelle ausgeschrieben werden kann, um den Prozess auf dem Weg zu einer Gemeinde zu unterstützen. Diese Unterstützung können die drei Gemeinden auf dem weiteren Weg der Zusammenarbeit gut gebrauchen.
Wie die Zusammenarbeit konkret aussehen soll, wird in den kommenden 4 Jahren beraten und festgelegt.
Die drei Presbyterien freuen sich über konstruktive Rückmeldungen zum eingeschlagenen Weg und werben um Unterstützung die anstehenden Veränderungen mit zu gehen und die anstehenden Beratungen im Gebet zu begleiten.

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DEZEMBER 2022
Die Presbyterien der drei Gemeinden haben eine erste Entscheidung getroffen
Nach dem Weggang von Pfr. Keller hat Pfarrer Jürgen Berghaus in der Gemeinde Remlingrade-Daherau 50% des Pfarrdienstes übernommen. Diese Vereinbarung gilt nur befristet.
Das bedeutet, die 3 Kirchengemeinden Radevormwald-Reformiert, Radevormwald-Lutherisch und Remlingrade-Dahlerau müssen darüber nachdenken, wie sie sich in Zukunft gegenseitig unterstützen können.

Im ersten Schritt haben wir überlegt, wie wir die regelmäßige Versorgung aller Predigtstätten sicherstellen können und folgendes beschlossen:
Ab Januar 2023 laden wir an jedem 4. Sonntag im Monat zu einem gemeinsamen Gottesdienst mit Abendmahl und „Kanzeltausch“ wechselweise in eine der vier Kirchen ein. Die anderen drei Kirchen bleiben, außer zu besonderen Gottesdiensten (z.B. Konfirmationen), an diesem Sonntag geschlossen (Termine siehe Kasten).

In den Sommerferien wurde dieses Angebot sehr gut angenommen und wir hoffen, dass die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher diese Entscheidung mittragen.
Wir sind weiterhin im Beratungsprozess miteinander, der vom Kirchenkreis begleitet wird. Unser Ziel ist auch auf anderen Arbeitsfeldern der Gemeindearbeit Möglichkeiten einer Zusammenarbeit zu finden.